Tag-Archiv | Gewalt in der Geburtshilfe

Termin 2019

Nach dem Hoffnungsschimmer ist vor dem Hoffnungsschimmer 😉 Ich freue mich, dass viele motivierte WeHen 2018 gekommen sind und habe die Planung für das nächste Jahr bereits begonnen. Mit einer tollen Referentin für die Eröffnung, ähnlich wie bei der ersten Fachtagung für WeHen 2011, habe ich den Termin bereits reserviert:

22.-24. März 2019

Alles „drumrum“ wird nach und nach wachsen. Ich träume von hauptsächlich Gesprächsrunden über Geburt und alles was dazugehört mit Hausgeburtshebammen und möchte unbedingt Euren Wunsch aufgreifen, auch ganz besonders darüber zu sprechen, was WeHen im Kreißsaal (und anderen klinisch-praktischen Ausbildungsstationen) für die Frauen, Kinder und Angehörigen tun können.

Sehr wahrscheinlich wird die Tagung wieder in Göttingen stattfinden.

Viele Grüße!
Margarete

Anmeldeschluss beachten!

Liebe alle,

obwohl ich viele Rückmeldungen bekommen habe, dass es großes Interesse an der Hoffnungs-Tagung gäbe, halten sich die Anmeldungen stark in Grenzen. Aus früheren Jahren weiß ich, dass viele von Euch erst spät wissen, wie sie Dienst haben oder ob sie für Klausuren lernen müssen. Für die Planung ist es aber wichtig, dass alle, die an der Tagung mitwirken, eine Weile vor dem Termin wissen, ob sie überhaupt stattfindet. Im Moment sieht es eher danach aus, dass kaum jemand mehr Interesse daran hat, was die Hausgeburtshebammen so tun und was sie weitergeben können an Handwerkswissen.

Wir locken nicht mit einer Industrie-Ausstellung – ist das das Problem? Ist die „Konkurrenz“ zu stark? Ich wüsste keine vergleichbare Veranstaltung, ehrlich gesagt. So nah, so intensiv, so „günstig zu haben“ finde ich keine andere Ansammlung von „alten weisen Frauen“, die sich nur aus dem Grund im März in Göttingen treffen, um den Werdenden Hebammen ihr Handwerk ans Herz zu legen.

Woran auch immer es liegt, wir sind sehr traurig, dass das Aussterben der außerklinischen Hebammenbetreuung sogar beim „Schimmer Guter Hoffnung“ so deutlich sichtbar wird… scheinbar.

Vielleicht ist es aber auch wirklich nur eine Zeitverpeilung und ich freue mich dann umso mehr, wenn zum Anmeldeschluss am 5.2.2018 wenigstens Rückmeldungen bei mir eintrudeln, warum es noch dauert bis die Anmeldung aus den Nähten platzt. Während meiner Ausbildung habe ich nach solchen Gelegenheiten gehungert… ich hoffe doch nicht, dass sich so viel geändert hat an der Motivation der WeHen. Denn dass sich an den Ausbildungsbedingungen und der Notwendigkeit von Hoffnungsschimmern leider nichts gebessert zu haben scheint (im Durchschnitt), zeigen die bisherigen Umfrage-Ergebnisse des WeHen-Belastungstests.

Ich bleibe… „Guter Hoffnung“… bis bald?!

Margarete

Hoffnungs-Flyer 2018

Der Flyer für die Tagung 2018 ist nochmal aktualisiert: für die PDF hier klicken

Titelbild2018

25.11. – Roses Revolution 2017

rosesrevolutiondeutschland-logo
Heute haben an vielen Orten Menschen Rosen vor Türen gelegt. Auch in Northeim, Göttingen und Heiligenstadt. Ich durfte einige von ihnen begleiten.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen hatte „Roses Revolution“ zum fünften globalen Aktionstag für eine gewaltfreie Geburtshilfe aufgerufen. Menschen, die während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Wochenbett eine Form von Respektlosigkeit und Gewalt erlebt haben, legen symbolisch eine Rose vor die Türen hinter denen sie diese Erfahrung gemacht haben.

Ich bin so beeindruckt vom Mut und der Kraft dieser Frauen und Männer, die diesen teilweise sehr schweren Weg gegangen sind und sichtbar werden.

Ich bin so dankbar dafür, weil es uns allen hilft, zu verstehen, zu reflektieren, zu verändern und achtsam zu bleiben.

Und ich bin so erschüttert von dem, was ich heute (wieder) hören, sehen, fühlen durfte – und musste.

Danke für Euer Vertrauen, Euren Mut und Eure Geduld. Denn manche von Euch gehen immer wieder schwere Wege, um uns aufmerksam zu machen, wachzurütteln, wach zu halten und um Veränderungen anzustoßen. Ich hoffe sehr, dass es Euch auch hilft auf Eurem Heilungsweg.

Es ist bei allem, was schmerzhaft und traurig ist an dem, was heute so geballt sichtbar wird, auch gut, dass wir an manchen Orten erleben können, wie Menschen durch die Rosen miteinander ins Gespräch kommen. Die Briefe der Mütter, Väter und Kinder wurden und werden an manchen Orten ernstgenommen, mit den Betroffenen und in den Teams besprochen und zum Anlass genommen, Handeln zu reflektieren und Routinen zu überdenken. Es ist (noch) sehr selten, aber es gibt Begegnung. Veränderung ist möglich und geschieht bereits.

Vielen Dank Euch Mutigen dafür, dass Ihr dafür kämpft!!

Hier sind die Fotos der Türen, die ich heute gesehen habe und hoffe und wünsche mir und uns allen, dass das Verbeitung und Gehör findet, damit wir in Bewegung bleiben und miteinander weiter wachsen.

Weitere Informationen zur Aktion gibt es hier:
www.gerechte-geburt.de
Roses Revolution bei Facebook

Herzliche Grüße!

 

 

Auch in der taz ist das Thema gerade aufgetaucht: Gewalt gegen werdende Mütter (Vorsicht Trigger)

25.11. – Aktion gegen Gewalt in der Geburtshilfe

Diese Woche ist es wieder soweit. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen am 25. November ruft Roses Revolution zum fünften globalen Aktionstag für eine gewaltfreie Geburtshilfe auf. Betroffene, die während Schwangerschaft, Geburt oder im Wochenbett eine Form von Respektlosigkeit und Gewalt erlebt haben, sind dazu eingeladen, symbolisch eine Rose vor die betreffende Einrichtung zu legen und über ihre Erfahrungen zu berichten. (siehe Flyer)

Im Raum Northeim – Göttingen – Heiligenstadt werde ich an diesem Tag zusammen mit betroffenen Familien ihre Geburtsstätten besuchen. Da Manche es (noch) nicht schaffen, selbst dorthin zurück zu gehen, aber gern trotzdem ein Zeichen setzen möchten, werden wir auch für alle, die uns den Auftrag geben, Rosen vor die Kreißsaaltüren legen. Bis jetzt haben wir 5 Kliniken auf der Liste. Auch Männer und Kinder, die traurig über ihre Geburstgeschichte sind, haben sich gemeldet. Damit wir dann auch die passende Anzahl Rosen haben, wäre gut, wenn mich diejenigen, die es noch nicht getan haben, bis spätestens Donnerstag, 23.11., kontaktieren. Wer einen Bericht oder eine Notiz hinzufügen möchte, kann mir das noch bis Freitagabend nach-schicken. Dazu gibt es auch ein passendes Briefpapier.

Wer mehr über die Aktion „Roses Revolution“ und die Initiative für eine gerechte Geburtshilfe in Deutschland erfahren möchte, kann sich auf diesen Seiten informieren:
http://www.gerechte-geburt.de/

Aktuelles zur Umfrage: Beteiligung bisher

Beteiligung_20.11.17

 

Insgesamt haben inzwischen mehr als 800 Menschen die Umfrage begonnen. In die Auswertung werden nur die Antworten derjenigen Teilnehmenden einbezogen, die die Umfrage vollständig/ bis zum Ende durchlaufen.